Gedenkstätte Buchenwald

Auf dem Hausberg Weimars, dem Ettersberg, mussten im Sommer 1937 Häftlinge damit beginnen, das Konzentrationslager Buchenwald zu errichten. Heute ist Buchenwald ein Sinnbild für die radikale Konsequenz, mit der Menschen im Nationalsozialismus aus der Gesellschaft ausgegrenzt wurden. Von 1945 bis 1950 nutzten die sowjetische Besatzungsmacht das Gelände für ein Speziallager, nach 1958 baute die DDR die „Nationale Mahn- und Gedenkstätte“ zur größten deutschen KZ-Gedenkstätte aus. Sie wurde nach 1990 neu konzipiert und für die Erinnerung an das Schicksal weiterer Opfergruppen geöffnet. Neue Ausstellungen ermöglichen heute den Blick auf die Kontexte der Verbrechen.

Die Geschichte von Buchenwald und Weimar bietet für die Auseinandersetzung mit Gesellschaftsverbrechen einen einmaligen historischen Resonanzboden. Wie nirgendwo sonst ergeben sich Zugänge zur Vergangenheit, die sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen menschlichen Handelns erfahrbar werden lassen.

Erkunden Sie die Gedenkstätte Buchenwald in Begleitung unserer ausgebildeten Bildungsreferent:innen.

Anreise

Mit RB 21 oder RB 26 der Erfurter Bahn bis Weimar, weiter mit den örtlichen Verkehrsbetrieben.

Kontakt

Gedenkstätte Buchenwald
99427 Weimar

Telefon: 03643 4300
E-Mail: information@buchenwald.de
Webseite: https://www.buchenwald.de