1995 - 2001

1995: Anerkennung als Öffentliche Eisenbahn

800 000 Tonnen werden im Güterverkehr befördert. Neue Verträge können geschlossen werden. Die EIB wird zum Beispiel Betriebsführer auf der Anschlussbahn der Schwarza Faser GmbH. Als zuverlässiger Partner der Wirtschaft stellen die 18 Mitarbeiter des Unternehmens ihre Fähigkeiten unter Beweis. Als erstes städtisches Unternehmen seiner Art in den neuen Bundesländern erhält die Erfurter Industriebahn GmbH am 20. September 1995 die Anerkennung als "Öffentliche nichtbundeseigene Eisenbahn".

1997: Verkehrsvertrag mit dem Freistaat

Im April 1997 erhält die EIB die Genehmigung zum Erbringen von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr und im September wird der Verkehrsvertrag mit dem Freistaat Thüringen geschlossen. Die Erfurter Industriebahn GmbH hat den Zuschlag für die Nahverkehrsleistungen auf der 100 km langen Strecke Erfurt <> Döllstädt <> Bad Langensalza <> Mühlhausen <> Leinefelde <> Heiligenstadt (KBS 604) erhalten. Dafür werden fünf moderne Triebwagen des Typs "Regio-Shuttle" beschafft, zu 50 % durch den Freistaat Thüringen gefördert.

1998: Die neuen Triebwagen auf Fahrt

Am 24. Mai verkehren die fünf neuen "Regio-Shuttle" erstmals zwischen Erfurt und dem Eichsfeld. Bis zum Jahresende werden 630 000 Fahrgäste mit der EIB unterwegs und 9 300 000 Zugkilometer erbracht sein.

1999: ... bis nach Kassel-Wilhelmshöhe

Mit dem Fahrplanwechsel im Mai 1999 erweitert die EIB ihre SPNV-Leistungen über Eichenberg hinaus bis nach Kassel-Wilhelmshöhe in Hessen; drei weitere "Regio-Shuttle" werden beschafft. Im November wird der moderne Instandhaltungsbereich mit Waschanlage im Erweiterungsbau an der Werkstatt in Betrieb genommen. Am 10. Dezember 1999 gründet die Erfurter Industriebahn GmbH zusammen mit der Hessischen Landesbahn GmbH die Tochtergesellschaft Süd·Thüringen·Bahn GmbH (S·T·B).

2000: Gotha <> Bad Langensalza

Die "Neue Erfurter Bahn" übernimmt ab dem Fahrplanwechsel alle Regionalbahn-Leistungen zwischen Gotha und Bad Langensalza. Eingeweiht wird am 28. November 2000 der erweiterte Betriebshof mit einer im Anbau der Werkstatt installierten Unterflurradsatzdrehbank; gleichzeitig wird hier der erste "Regio-Shuttle"-Triebwagen an die S·T·B übergeben.

2001: Süd·Thüringen·Bahn startet

Am Neujahrstag 2001 nimmt die Süd·Thüringen·Bahn (S·T·B) – vorerst im Auftrag der DB Regio AG – den Zugverkehr auf und führt ab dem 10. Juni eigenständig den Zugbetrieb auf den Strecken Eisenach <> Meiningen <> Eisfeld und Wernshausen <> Zella-Mehlis, gleichfalls werden alle Regionalbahn-Leistungen auf der Linie Erfurt <> Meiningen gefahren. Die S·T·B erbringt mit 26 "Regio-Shuttle" insgesamt 2,3 Millionen Zugkilometer im Jahr.

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