1952 - 1993

1952: VEB (K) Industriebahn

Die kommunale Industriebahn wird mit dem 1. Januar 1952 volkseigener Betrieb. Das Unternehmen hat mittlerweile an die hundert Nebenanschließer in seinem Kundenverzeichnis. 

1970: 40 Kilometer eigenes Netz

Vier Dampflokomotiven befördern täglich 130 Güterwagen auf dem ca. 40 km langen Industriebahnnetz mit 180 handbedienten Weichen. Erst 1975 wird der Rangierfunk eingeführt und 1977 die erste Diesellokomotive in Betrieb genommen.

1980: 200 Wagen täglich

Das Aufkommen für die Industriebahn steigt mit der Inbetriebnahme des neuen Wärmekraftwerkes Erfurt Ost. Das Netz reicht von der Großmarkthalle Heckerstieg bis zur Stotternheimer Straße (Wohnungsbaukombinat) und zum Roten Berg (Ziegelkombinat). Hier fahren nun Diesellokomotiven vom Typ V 60.

1990: Erfurter Industriebahn GmbH (EIB)

Zum 1. Mai 1990 wird die Eröffnungsbilanz für die "Erfurter Industriebahn GmbH" erstellt. Mit Umwandlungserklärung überträgt die Stadt Erfurt das Geschäftsvermögen des von ihr geführten Eigenbetriebes am 17. November 1990 an das Unternehmen. 

1992: Alle Kraft für das Weiterbestehen

Die EIB kämpft um ihren Platz in der Marktwirtschaft. Der Rückgang des Güterverkehrs auf der Schiene ist dramatisch, die Güterumschlagsleistungen befinden sich ebenfalls auf niedrigem Niveau. Die mögliche Leistungskapazität von 200 Waggons und zwei Ganzzügen pro Tag kann nur noch mit 18 % ausgelastet werden. Teamgeist, Zusammenhalt und vor allem der hohe Qualifikationsgrad ermöglichen den Bestand des Unternehmens.

1993: Weichenstellung zum Personenverkehr

Das Unternehmen stellt sich neuen Aufgaben. Begleitet vom Thüringer Wirtschaftsministerium werden die Weichen in Richtung Personenverkehr auf der Schiene gestellt.

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